Aderlass

 

Der Aderlass gehört zu den ausleitenden Verfahren

Die historische Grundlage ausleitender Verfahren ist die Humoralpathologie mit seinem bedeutendsten Vertreter, Arzt und Wissenschaftler Hippokrates (460–320 v. Chr.).

Ausleitende Verfahren werden in der Regel mit anderen Therapien der Naturheilkunde im Rahmen des multimodalen Therapieansatzes kombiniert.

 

Was ist ein Aderlass?

Aderlass zählt zu den "blutentziehenden Verfahren" und hat seine Wurzeln in der indischen Medizin. Der griechische Arzt Hippokrates und ging davon aus, dass die meisten Krankheiten durch zu viel Blut und ein Ungleichgewicht entstehen. Hippokrates hat diese Therapieform übernommen.

 

Der Einsatz von Aderlass wird mit anderen Therapieformen im Rahmen einer multimodalen Therapie kombiniert.

Aderlass und Anwendungsgebiete

Therapieablauf eines Aderlass

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    Die Durchführung von Aderlass hängt von der Konstitution der Patienten ab. Keine Anwendung erfolgt bei Patienten mit Blutarmut (Anämie), niedrigem Blutdruck (Hypotonie) oder schweren Infektionen.

Ziele des Aderlass

 
  • Anregung der Fließgeschwindigkeit in den entsprechenden Organregionen
  • Bildung neuer Blutzellen zur Verbesserung des Sauerstofftransports
  • Verbesserung der Immunabwehr

Autor(en)

PD Dr. Dr. Tobias Romeyke Geschäftsführer der Waldhausklinik Deuringen


Literaturquellen

HENG, X., JIANG, F., & XIN, N. (2015). Therapeutic Effect of Pricking Bloodletting Therapy Combined with Conventional Acupuncture for Migraine. Journal of New Chinese Medicine, 05.