Phytotherapie

 

Was ist die Phytotherapie?

Die Ursprünge der Kräuterheilkunde reichen bis in die Steinzeit zurück.
Viele Arzneien von heute stammen direkt oder in abgewandelter Form von Pflanzen, beispielsweise Herzglykoside die zur Therapie der chronischen Herzinsuffizienz und bei Tachyarrhythmien eingesetzt (Roter Fingerhut) werden, oder das Schmerzmittel Aspirin, dessen Wirkstoff Acetylsalicylsäure auf die Weidenrinde (Salicis cortex) zurückgeht.
In der Phytotherapie werden ganze Pflanzen oder Pflanzenteile (Blüten, Blätter, Früchte, Samen, Stängel, Rinden, Wurzeln) verwendet. Einige davon frisch, der überwiegende Teil getrocknet.
Heilpflanzen und daraus hergestellte Zubereitungen werden in der Waldhausklinik sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet. Darreichungsformen sind Tinkturen, Tees, Arzneimittel (innerlich), Öle, Salben (äußerlich).
Auch Auflagen, Wickel und Kompressen können mit pflanzlichen Auszügen oder Zubereitungen versehen werden.

Bilder der Phytotherapie

1. Zubereitung Heikräuter und Blüten
2. Lindenblüten
3. Teeschrank Kräuter
4. Johanneskraut
5. weißbeerige Mistel
6. Roter Fingerhut
  • Phytotherapie Heilkräuter
  • Phytotherapie Johanneskraut
  • Phytotherapie Kräuterschrank
  • Phytotherapie Lindenblüten
  • Phytotherapie Mistel
  • Phytotherapie Roter Fingerhut

Autor(en)

PD Dr. Dr. Tobias Romeyke Geschäftsführer der Waldhausklinik Deuringen